07.01.14, 00:02
(06.01.14, 13:46)Bigi schrieb: Ach ja und Inse - die Medien wären leider von der diesjährigen Hunde- und Katzenschwemme zu Sylvester leicht überfordert gewesen. Auch die im TH sagte, dass dieses Jahr enorm viel Tiere verloren gingen und enorm viel Besitzer ihre Tiere suchen und immer noch nicht haben...Ääähm... Dux war das erste Silvester bei uns und es war absehbar, dass er paniken würde - so wie er sich sonst verhält, - aber dass er Tigra ansteckt und die für uns völlig überraschend auch noch mitmacht, also das hätte ich mir nicht träumen lassen: sie kam als 4 Wochen junges, halb verhungertes, durchgefrorenes und leicht verzweifeltes Baby zu mir und hat bis dato keinerlei Probleme mit Feuerwerksknallereien gehabt - allerdings in Gesellschaft von ebenfalls resistenten Hausgenossen. - Abgesehen davon war die Knallerei diesmal stärker und länger als bisher: bei uns durchgehend bis 2:30h morgens. Ich könnte mir vorstellen, dass es da Menschen gab, die nur mal eben durchgelüftet haben oder leicht angesäuselt nochmal rausgegangen sind und gar nicht gemerkt haben, dass da jemand hinter ihnen klammheimlich aus der Tür/Fenster gewitscht ist.[/i]
Stimmt ja - Sylvester war dieses Mal ja auch zum ersten Mal, da kann man ja nicht wissen, dass ein Tier panisch wird *Sarkasmus wieder aus*
Was Dux anlangt: mein tapferer Krieger musste (unter Anwendung von unmittelbarem Zwang) seit dem 2. Januar abends täglich üben: sobald es dunkel wurde, wollte er keinen Schritt mehr vor die Tür setzen, nachdem an 1.1. jemand gegen 22:30h ziemlich weit entfernt (ca 2km) einen Feuerwerkskörper gezündet hat, als ich mit ihm nochmal ums Karree gegangen bin.
Heute fällt dieser Trainingslauf wahrscheinlich aus: Monsieur hatte sich mittags in irgendwas auf dem Feld gut gewälzt und war zur Stinkbombe mutiert. Also musste er unter die Dusche. Das war nicht so schlimm wie ich befürchtet hatte, aber das Abtrocknen war fürchterlich:
a) "Ich will sofort aus der Wanne und nicht erst abgerubbelt werden." Hopps.
b) "Ich will das Wasser im Fell loswerden." Schüttel: bis in 1m Höhe ist rundum im Bad alles nass. (Handtücher lagen zwar griffbereit, aber um sie zu greifen, musste ich den Hund etwas loslassen).
c) "Abrubbeln ist lästig, sobald das Gröbste weg ist." Also abhauen und mächtig aufbäumen, wenn Frauchen zufasst.
d) "Föhn ist fruchtbar." Zittern, stocksteif machen, jammern. Tigra kommt und meckert mich an.
e) "Dann geh halt aufs Sofa und leg Dich in die frische Decke!" Nö, ist ungemütlich - wird unten feucht.
f) "Ich hab ja noch nicht gefrühstückt - dieses alte Futter aus der Dose von gestern, bäh... Trotzdem: erst mal auf den Schreck was mampfen." (Es war 18:30h)
g) "Eigentlich ist die frische Decke doch nicht sooo schlecht."
h) Insgesamt drei große Handtücher verbraucht und 15 Minuten geföhnt: Um 20:15h ist er noch nicht trocken. So kann er nicht raus in den Regen. Folglich fällt der Nachtspaziergang heute wohl aus


Inse