10.12.17, 20:29
@Landfrau & Anjoli
Wir liegen alle drei falsch.
Die Anwendungsbestimmung NG351, auf die wir uns bezogen haben ist mittlerweile durch die NG352 ersetzt worden.
Demnach darf öfters gespritzt werden. Einschränkung ist nun, daß, wenn zwei Anwendungen 2,9kg/ha Wirkstoffmenge überschreiten, ein zeitlicher Abstand von 40 Tagen eingehalten werden muß.
@Anjoli
Was du meinst mit "Mitteln, die das Gleiche (wie Glyphosat) bewirken, ohne weltweit die Vegetation zu schädigen" weiß ich nicht.
Ein Totalherbizid schädigt nunmal Pflanzen. Dazu ist es doch da.
Welche Glyphosatbefürworter sehen das anders?
Daß schwere Maschinen den Boden verdichten ist unstrittig. Aber was hat das mit Glyphosat zu tun? Wenn gepflügt wird, wird der (Unter-)Boden doch auch verdichtet.
Außerdem habe ich gelesen, daß die maschinelle Unkrautbekämpfung zu Humusabbau führt. Befördert das nicht Bodenerosion und in der Folge Flugsand?
Ich denke, daß wir grundsätzlich unterschiedliche Auffassungen haben.
Ich denke nicht, daß der Zweck die Mittel heiligen darf.
Es gibt Bestimmungen für die Zulassung von PSM. Die darf man nicht einfach aushebeln, um seine politischen Ziele durchzusetzen.
Wenn man das tut, müßte man dies auch politischen Gegnern zugestehen.
Gehts dann nur noch darum, wer am effektivsten Ängste schürt? Ohne sich um Erkenntnisse von Fachleuten zu kümmern?
Wir liegen alle drei falsch.

Die Anwendungsbestimmung NG351, auf die wir uns bezogen haben ist mittlerweile durch die NG352 ersetzt worden.
Demnach darf öfters gespritzt werden. Einschränkung ist nun, daß, wenn zwei Anwendungen 2,9kg/ha Wirkstoffmenge überschreiten, ein zeitlicher Abstand von 40 Tagen eingehalten werden muß.
@Anjoli
Was du meinst mit "Mitteln, die das Gleiche (wie Glyphosat) bewirken, ohne weltweit die Vegetation zu schädigen" weiß ich nicht.
Ein Totalherbizid schädigt nunmal Pflanzen. Dazu ist es doch da.
Welche Glyphosatbefürworter sehen das anders?
Daß schwere Maschinen den Boden verdichten ist unstrittig. Aber was hat das mit Glyphosat zu tun? Wenn gepflügt wird, wird der (Unter-)Boden doch auch verdichtet.
Außerdem habe ich gelesen, daß die maschinelle Unkrautbekämpfung zu Humusabbau führt. Befördert das nicht Bodenerosion und in der Folge Flugsand?
Ich denke, daß wir grundsätzlich unterschiedliche Auffassungen haben.
Ich denke nicht, daß der Zweck die Mittel heiligen darf.
Es gibt Bestimmungen für die Zulassung von PSM. Die darf man nicht einfach aushebeln, um seine politischen Ziele durchzusetzen.
Wenn man das tut, müßte man dies auch politischen Gegnern zugestehen.
Gehts dann nur noch darum, wer am effektivsten Ängste schürt? Ohne sich um Erkenntnisse von Fachleuten zu kümmern?