07.09.11, 18:30
Mein Garten ist in erster Linie ein Refugium für Tiere aller Größen und Arten - wildlebende und solche in meiner Obhut. In zweiter Linie liefert er mir Obst (Gemüse baue ich zur Zeit nicht mehr an). Und es ist der Ort, wo ich meine Bäume und Sträucher pflanze. Blumen in dem Sinne habe ich fast gar nicht (Schnecken!!), außer sehr vielen verwilderten Zwiebelblumen im Frühling und inzwischen rund 40 Rosensträuchern, die aber nicht verhätschelt werden und mit ihrem Standort in der Wiese klarkommen müssen.
Einen Teil des Gartens kann ich vor lauter Wildwuchs derzeit gar nicht mehr betreten. Dafür hab ich inzwischen eine regelrechte Igelzucht!
Mein Garten erdet mich; auf meine drei Krebserkrankungen habe ich jeweils dadurch reagiert, dass ich noch mehr Bäume gepflanzt und mich sozusagen mit deren Wurzeln im Boden und im Leben festgekrallt habe. So habe ich auch meine Spuren für die Nachwelt hinterlassen und dafür gesorgt, dass meine (bisher nur theoretischen) Enkel mal mehr Kirschen haben, als sie futtern können.
Es ist mir wichtig, ein Stück Land zu haben, um die Ernährung meiner Familie sicherzustellen, falls mal wieder wirkliche Notzeiten kommen (bei einem Atomunfall wäre ich dann allerdings angeschmiert).
Wenn ich aber in einem Wort zusammenfassen müsste, was der Garten für mich bedeutet, wäre das wohl: Potenzial! Egal, was ich irgendwann mal pflanzen, züchten oder bauen möchte: hier ist der Ort, wo ich es realisieren kann! Inzwischen darf die Natur hier ihre eigenen Experimente machen.
Einen Teil des Gartens kann ich vor lauter Wildwuchs derzeit gar nicht mehr betreten. Dafür hab ich inzwischen eine regelrechte Igelzucht!

Mein Garten erdet mich; auf meine drei Krebserkrankungen habe ich jeweils dadurch reagiert, dass ich noch mehr Bäume gepflanzt und mich sozusagen mit deren Wurzeln im Boden und im Leben festgekrallt habe. So habe ich auch meine Spuren für die Nachwelt hinterlassen und dafür gesorgt, dass meine (bisher nur theoretischen) Enkel mal mehr Kirschen haben, als sie futtern können.

Es ist mir wichtig, ein Stück Land zu haben, um die Ernährung meiner Familie sicherzustellen, falls mal wieder wirkliche Notzeiten kommen (bei einem Atomunfall wäre ich dann allerdings angeschmiert).
Wenn ich aber in einem Wort zusammenfassen müsste, was der Garten für mich bedeutet, wäre das wohl: Potenzial! Egal, was ich irgendwann mal pflanzen, züchten oder bauen möchte: hier ist der Ort, wo ich es realisieren kann! Inzwischen darf die Natur hier ihre eigenen Experimente machen.