05.09.13, 21:02
Brillalein und ich haben im Willkomensstrang für Neumitglieder schon angefangen zu "fachsimplen", ich mach jetzt mal hier weiter:
Britta (darf ich so sagen?) Frost ist gar nicht nötig zum sog. Stratifizieren, es reicht ein simulierter Winter und da kann man sich auch einen mediterranen Winter drunter vorstellen. Also z.B. bei 5 Grad einige Wochen.
In meinem ersten Jahr hab ich die Nüsschen in Sand oder Anzuchterde oder Gemisch aus beidem in saubere Frischkäsedosen gesät und leicht angefeuchtet mit Deckel von etwa Nov. bis Ende Dez. in das Gemüsefach vom Kühlschrank getan, dazu hatte ich den Kühlschrank extra etwas runtergedreht vorübergehend.
Dann hatte ich die Frischkäsedosen ohne Deckel in unser helles Treppenhaus gestellt. Das war super, vieles ist schnell gekeimt. Nur Anfeuchten musste man die Schälchen jeden Tag. Die Hausverwaltung kommt aber immer mal wieder und macht mir einen Strich durch die Rechnung mit dem Ausverkauf-Spruch: Alles muss raus! Und stell mal gerade gekeimte Sämlinge im Januar in den Frost raus... Oder neu gekaufte Rosen aus USA, die noch sehr klein waren und daher getopf ins Treppenhaus kamen und daher nicht in der Winterruhe waren.

Dann bin ich dazu übergegangen, in Blumenkästen zu säen und die die ganze Zeit draussen zu lassen. Das klappt auch gut, nur keimt es eben später. Allerdings hatte ich da im Winter 11/12 das Problem, dass es bis Januar z.T. 15 Grad hatte und im Januar schon einige draussen gekeimt sind. Dann kam der berüchtigte Februar mit drei Wochen heftigem Dauerfrost, da hab ich gemacht, dass ich die paar voreilig gekeimten pikiere und eben doch wieder ins Treppenhaus stelle. Da hatte ich dann Glück, dass die Hausverwaltung da gerade nicht kam...
Nach dem berüchtigten Februar ist dann nichts mehr gekeimt, obwohl die Kästen gespickt waren mit Nüsschen der unterschiedlichsten Kreuzungen! Also wohl schon keimbereit gewesen unterirdisch und dann schockgefrostet und futsch!
Sag mal, wenn Du die Nüsschen nach dem Auspulen vor dem Säen noch aufbewahrst, wie denn??? Trocken in der Wohnung? Ich bin mir nicht sicher, ob sie immer feucht lagern müssen oder ob man sie auch trocken lagern kann wie gekaufte Samen in Samentütchen von anderen Pflanzen.
Carabea wollte dazu eigentlich einen "Feldversuch" machen, ich hab aber noch nicht mitbekommen, was dabei herausgekommen ist.
Weil dann, wenn man die Nüsschen auch trocken aufbewahren kann, wär es für mich das Sicherste, ich pule sie aus im November, hebe sie auf in Streichholzschachteln trocken in der Wohnung und säe sie erst im März raus in die Kästen. Stratifiziert wären sie ja schon, wenn ich sie November ernte, da gab es ja schon kalte Phasen. Und im März gibt es die ja auch nochmal, aber halt nimmer so heftig, dass sie kaputt gehen, in Freiburg jedenfalls nicht.
Britta (darf ich so sagen?) Frost ist gar nicht nötig zum sog. Stratifizieren, es reicht ein simulierter Winter und da kann man sich auch einen mediterranen Winter drunter vorstellen. Also z.B. bei 5 Grad einige Wochen.
In meinem ersten Jahr hab ich die Nüsschen in Sand oder Anzuchterde oder Gemisch aus beidem in saubere Frischkäsedosen gesät und leicht angefeuchtet mit Deckel von etwa Nov. bis Ende Dez. in das Gemüsefach vom Kühlschrank getan, dazu hatte ich den Kühlschrank extra etwas runtergedreht vorübergehend.
Dann hatte ich die Frischkäsedosen ohne Deckel in unser helles Treppenhaus gestellt. Das war super, vieles ist schnell gekeimt. Nur Anfeuchten musste man die Schälchen jeden Tag. Die Hausverwaltung kommt aber immer mal wieder und macht mir einen Strich durch die Rechnung mit dem Ausverkauf-Spruch: Alles muss raus! Und stell mal gerade gekeimte Sämlinge im Januar in den Frost raus... Oder neu gekaufte Rosen aus USA, die noch sehr klein waren und daher getopf ins Treppenhaus kamen und daher nicht in der Winterruhe waren.


Dann bin ich dazu übergegangen, in Blumenkästen zu säen und die die ganze Zeit draussen zu lassen. Das klappt auch gut, nur keimt es eben später. Allerdings hatte ich da im Winter 11/12 das Problem, dass es bis Januar z.T. 15 Grad hatte und im Januar schon einige draussen gekeimt sind. Dann kam der berüchtigte Februar mit drei Wochen heftigem Dauerfrost, da hab ich gemacht, dass ich die paar voreilig gekeimten pikiere und eben doch wieder ins Treppenhaus stelle. Da hatte ich dann Glück, dass die Hausverwaltung da gerade nicht kam...
Nach dem berüchtigten Februar ist dann nichts mehr gekeimt, obwohl die Kästen gespickt waren mit Nüsschen der unterschiedlichsten Kreuzungen! Also wohl schon keimbereit gewesen unterirdisch und dann schockgefrostet und futsch!
Sag mal, wenn Du die Nüsschen nach dem Auspulen vor dem Säen noch aufbewahrst, wie denn??? Trocken in der Wohnung? Ich bin mir nicht sicher, ob sie immer feucht lagern müssen oder ob man sie auch trocken lagern kann wie gekaufte Samen in Samentütchen von anderen Pflanzen.
Carabea wollte dazu eigentlich einen "Feldversuch" machen, ich hab aber noch nicht mitbekommen, was dabei herausgekommen ist.
Weil dann, wenn man die Nüsschen auch trocken aufbewahren kann, wär es für mich das Sicherste, ich pule sie aus im November, hebe sie auf in Streichholzschachteln trocken in der Wohnung und säe sie erst im März raus in die Kästen. Stratifiziert wären sie ja schon, wenn ich sie November ernte, da gab es ja schon kalte Phasen. Und im März gibt es die ja auch nochmal, aber halt nimmer so heftig, dass sie kaputt gehen, in Freiburg jedenfalls nicht.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.09.13, 21:05 von freiburgbalkon.)