20.05.16, 07:18
Ooooohhh - der Whisky ist ja ein ganz Süßer ! 
Ich hab auch eine kleine Vogelgschichte:
Dienstags schon von der Früh weg ständiges Gezeter......immer im gleichen Tonfall, ich konnte mir keinen Reim drauf machen, weder den dazugehörigen Vogel orten, noch den Grund dafür feststellen.
Dann, am frühen Abend verlagerte sich dieses Gezeter auf meine Terrasse und nun sah ich, dass es eine Kohlmeise (Mama?Papa?) mit ihrem Jungen war.
Der Altvogel saß abwechseln auf Geländer und Sonnenblumengerüst und zeterte unermüdlich, verschwand immer wieder kurz und tauchte "schimpfend" wieder auf.
Nur dass ich jetzt den Grund dafür sah: Ein plusteriges Federbällchen flog hierhin und dorthin. Meisenmama/-papa schimpfte also nicht, sondern gab Instruktionen!
Flog zum Jungen, wenn das wo festsaß und sich offensichtlich nicht weitertraute, bis es ein kurzes Stück weiterflog, die zufriedene Mama nun (in meinen Ohren) aufmunternd lärmend hinterher.
Ich hatte gerade gelüftet und den Vorhang vom Fenster zum Esszimmerfenster zurückgezogen, und prompt flog das Junge schnurstracks ins Esszimmer und ließ sich auf einem Bilderrahmen nieder. Es wirkte aber nicht panisch, sondern eher froh, etwas zum Niederlassen gefunden zu haben und - neugierig! Guckte hierhin und dahin, ohne den Bilderrahmen zu verlassen, hört mir aufmerksam zu, als ich leise auf es einsprach. "Ja was machst du denn da! Hoffentlich weisst du auch, wo's wieder rausgeht......"
Es flog zu meiner Erleichterung auch gar nicht panisch herum sondern stracks auf das innere Fensterbrett, draussen rief der Elternvogel, der nun nah beim Fenster auf dem Geländer saß. Nach einer kleinen Weile machte der Kleine einen Hopser und flog beim Fenster raus. Drehte eine kleine Runde über die Terrasse und ließ sich auf dem Blechsims unterm Fenster nieder.
Da sah ich vis a vis auf dem Flachdach eine Krähe hocken und ahnte nichts Gutes.
Die fixierte eine ganze Weile die zwei Meisen.
Dann auf einer weiteren Übungsrunde griff sie das Junge an, bekam es aber nicht zu fassen. Ich konnte nicht anders, als zu schreien und in die Hände zu klatschen (ich weiß,das ist die Natur, aber vor meinen Augen sollte das einfach nicht passieren, ich hegte auch die romantische Hoffnung, dass sich die Krähe den Schreck merken würde und fürderhin das Jagen auf Jungvögel in diesem Innenhof unterlässt.....
).
Die Krähe drehte, sichtlich erschrocken ab, gefolgt vom todesmutigen Meisen-Altvogel, der sie bis übers Hausdach verfolgte.
Das Junge saßauf dem Blechvorsprung und wartete, bis Mama/Papa wieder da war.
Dann gings noch eine Weile weiter mit den Flugübungen, ziemlich lange, bis es schon sehr dämmrig war.
Seit Mittwoch hörte ich kein Gezeter mehr und sehe keine weiteren "Flugstunden" - ich hoffe, die Krähe hat nicht doch noch zugeschlagen.......

Ich hab auch eine kleine Vogelgschichte:
Dienstags schon von der Früh weg ständiges Gezeter......immer im gleichen Tonfall, ich konnte mir keinen Reim drauf machen, weder den dazugehörigen Vogel orten, noch den Grund dafür feststellen.
Dann, am frühen Abend verlagerte sich dieses Gezeter auf meine Terrasse und nun sah ich, dass es eine Kohlmeise (Mama?Papa?) mit ihrem Jungen war.
Der Altvogel saß abwechseln auf Geländer und Sonnenblumengerüst und zeterte unermüdlich, verschwand immer wieder kurz und tauchte "schimpfend" wieder auf.
Nur dass ich jetzt den Grund dafür sah: Ein plusteriges Federbällchen flog hierhin und dorthin. Meisenmama/-papa schimpfte also nicht, sondern gab Instruktionen!
Flog zum Jungen, wenn das wo festsaß und sich offensichtlich nicht weitertraute, bis es ein kurzes Stück weiterflog, die zufriedene Mama nun (in meinen Ohren) aufmunternd lärmend hinterher.
Ich hatte gerade gelüftet und den Vorhang vom Fenster zum Esszimmerfenster zurückgezogen, und prompt flog das Junge schnurstracks ins Esszimmer und ließ sich auf einem Bilderrahmen nieder. Es wirkte aber nicht panisch, sondern eher froh, etwas zum Niederlassen gefunden zu haben und - neugierig! Guckte hierhin und dahin, ohne den Bilderrahmen zu verlassen, hört mir aufmerksam zu, als ich leise auf es einsprach. "Ja was machst du denn da! Hoffentlich weisst du auch, wo's wieder rausgeht......"
Es flog zu meiner Erleichterung auch gar nicht panisch herum sondern stracks auf das innere Fensterbrett, draussen rief der Elternvogel, der nun nah beim Fenster auf dem Geländer saß. Nach einer kleinen Weile machte der Kleine einen Hopser und flog beim Fenster raus. Drehte eine kleine Runde über die Terrasse und ließ sich auf dem Blechsims unterm Fenster nieder.
Da sah ich vis a vis auf dem Flachdach eine Krähe hocken und ahnte nichts Gutes.
Die fixierte eine ganze Weile die zwei Meisen.
Dann auf einer weiteren Übungsrunde griff sie das Junge an, bekam es aber nicht zu fassen. Ich konnte nicht anders, als zu schreien und in die Hände zu klatschen (ich weiß,das ist die Natur, aber vor meinen Augen sollte das einfach nicht passieren, ich hegte auch die romantische Hoffnung, dass sich die Krähe den Schreck merken würde und fürderhin das Jagen auf Jungvögel in diesem Innenhof unterlässt.....

Die Krähe drehte, sichtlich erschrocken ab, gefolgt vom todesmutigen Meisen-Altvogel, der sie bis übers Hausdach verfolgte.
Das Junge saßauf dem Blechvorsprung und wartete, bis Mama/Papa wieder da war.
Dann gings noch eine Weile weiter mit den Flugübungen, ziemlich lange, bis es schon sehr dämmrig war.
Seit Mittwoch hörte ich kein Gezeter mehr und sehe keine weiteren "Flugstunden" - ich hoffe, die Krähe hat nicht doch noch zugeschlagen.......

(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.05.16, 07:28 von susima.)
Gibt das Leben Dir Zitronen, mach Limonade draus!