15.02.21, 20:25
(15.02.21, 12:30)Moonfall schrieb: Landfrau, bei welchen Rosen würdest du so einen starken Rückschnitt wagen? Auch bei Engländerinnen? Ich überlege grad Graham Thomas...
Moonfall, hier war es bisher so, dass heftigste Frostschäden einen so radikalen Schnitt notwendig gemacht haben. Also da bin ich nicht gefragt worden . Auch Austins waren darunter. Häufig reagieren diese Rosen dann mit einem sehr starken Wachstum, wenig verzweigt und daher auch eher unterdurchschnittlich in der Blütenbildung

Hier mal ein Beispiel:
![[Bild: 33077146wt.jpg]](https://up.picr.de/33077146wt.jpg)
Das ist Geschwinds Marie Dermar am 25. Juni 2018. Der Winter war 2017/2018 hier sehr fies, fast alle öfterblühenden Rosen hat es in unserer Region schwer erwischt. Auch solche, bei denen es nicht zu erwarten gewesen ist


Also das ist schon ein drastischer Schritt und er kostet solche Rosen auch viel Kraft.
Wenn sie ansonsten vital sind, werden sie sicher willig und kräftig neu treiben.
Trotzdem ist es aus meiner Sicht wirklich die "letzte" Lösung. Was hast du an Graham Thomas auszusetzen? Und denk dran, dass sie vielleicht in einem eingewachsenen Beet steht... , was die Sache nicht einfacher macht. Da habe ich mich schon mal mächtig vertan, ohne Licht wird es eng

Bei vergreisten Rosen ist es häufig sinnvoller, in Etappen vorzugehen. Macht aber natürlich nur Sinn, wenn auch diverse Triebe vorhanden sind.
Bei Sandras Rosen ist das leider nicht der Fall.