08.11.22, 19:54
Was kocht ... heute - Teil 3 ab Februar 2019
08.11.22, 22:40
Ich liebe ihn. Mit Feta und Walnüssen auf einem knusprigen Mürbeteig als "Wirsingtorte", und zum Servieren tatsächlich Schlagsahne mit untergehobenem Meerrettich.
Oder als Roulade mit Kastanienfüllung in Weißweinsauce. Oder einfach scharf angebraten mit gehackten Mandeln oder Haselnüssen, Butter und Parmesan zu Bandnudeln.
Oder als Roulade mit Kastanienfüllung in Weißweinsauce. Oder einfach scharf angebraten mit gehackten Mandeln oder Haselnüssen, Butter und Parmesan zu Bandnudeln.
09.11.22, 21:03
Heute habe ich eine neue Idee ausprobiert: Kürbisstrudel
Strudelteig aus 200g Mehl, 3 EL Öl, Salz, 1 Eigelb und ca. 80-90g Wasser herstellen, eine halbe Stunde abgedeckt ruhen lassen, danach dünn ausrollen (geht sehr leicht, der Teig ist weich, aber ziemlich reißfest). Auf ein bemehltes Küchentuch legen und mit dem Eiweiß bestreichen.
Füllung:
ca. 500g Muskatkürbis (kein Hokkaido oder Hayato, die sind zu mehlig, es sollte wirklich Muskatkürbis sein) in kleine feine Stückchen schneiden und auf dem Strudelteig verteilen, seitlich und oben Ränder frei lassen. Mit Salz und Chili würzen.
Quer über den Teig an verschiedenen Stellen in dünnen "Streifen" verteilen:
- blättrig geschnittene Meyer-Zitrone
- grob gehackte Walnüsse
- einige TL Frischkäse
- geschnittene Lauchzwiebeln
und dann noch zwei Handvoll geriebenen Käse über alles streuen
Dann den Strudel aufrollen und in eine gebutterte Reine legen (auf die "Nahtkante"). Mit zerlassener Butter einpinseln und bei 200° Umluft im Ofen etwa 30-35 Minuten backen, zwischendurch immer mal wieder mit Butter aus der Form bepinseln.
Dazu Salat.
Es war ein richtig feines, tolles, ausgefallenes Essen. Dadurch, dass man die Zitrone, Frischkäse, Nüsse nur stellenweise, aber nicht flächig über alles verteilt, hat man immer abwechselnd mal Frische, mal Knusper, mal Cremigkeit im Mund, und der Teig ist blättrig und saftig. Sehr zu empfehlen, macht ordentlich was her, ist aber gar nicht viel Arbeit.
Strudelteig aus 200g Mehl, 3 EL Öl, Salz, 1 Eigelb und ca. 80-90g Wasser herstellen, eine halbe Stunde abgedeckt ruhen lassen, danach dünn ausrollen (geht sehr leicht, der Teig ist weich, aber ziemlich reißfest). Auf ein bemehltes Küchentuch legen und mit dem Eiweiß bestreichen.
Füllung:
ca. 500g Muskatkürbis (kein Hokkaido oder Hayato, die sind zu mehlig, es sollte wirklich Muskatkürbis sein) in kleine feine Stückchen schneiden und auf dem Strudelteig verteilen, seitlich und oben Ränder frei lassen. Mit Salz und Chili würzen.
Quer über den Teig an verschiedenen Stellen in dünnen "Streifen" verteilen:
- blättrig geschnittene Meyer-Zitrone
- grob gehackte Walnüsse
- einige TL Frischkäse
- geschnittene Lauchzwiebeln
und dann noch zwei Handvoll geriebenen Käse über alles streuen
Dann den Strudel aufrollen und in eine gebutterte Reine legen (auf die "Nahtkante"). Mit zerlassener Butter einpinseln und bei 200° Umluft im Ofen etwa 30-35 Minuten backen, zwischendurch immer mal wieder mit Butter aus der Form bepinseln.
Dazu Salat.
Es war ein richtig feines, tolles, ausgefallenes Essen. Dadurch, dass man die Zitrone, Frischkäse, Nüsse nur stellenweise, aber nicht flächig über alles verteilt, hat man immer abwechselnd mal Frische, mal Knusper, mal Cremigkeit im Mund, und der Teig ist blättrig und saftig. Sehr zu empfehlen, macht ordentlich was her, ist aber gar nicht viel Arbeit.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.11.22, 21:14 von Julchen.)
10.11.22, 18:29
Julchen, endlich mal jemand, der den Ausdruck "Reine" kennt. Ich habe auch so ein Teil, das meine Oma so nannte. Weiß aber nicht, woher der Name kommt.
Übrigens, ich habe gestern Buchweizen mitgebracht. Ist natürlich geschält.
. Werde ich irgendwann mal ausprobieren und dann berichten.
Übrigens, ich habe gestern Buchweizen mitgebracht. Ist natürlich geschält.

10.11.22, 20:22
Denkst du, man könne diesen Teig auch portioniert einfrieren?
Schaffe es nur noch, Kleinstportionen übern Tag verteilt zu essen; muss mich manchmal regelrecht dazu zwingen.
Klaro - Abwechslung ist dabei besonders vonnöten.
Schaffe es nur noch, Kleinstportionen übern Tag verteilt zu essen; muss mich manchmal regelrecht dazu zwingen.
Klaro - Abwechslung ist dabei besonders vonnöten.
10.11.22, 21:10
Gudrun, probier es einfach aus, ich denke, das klappt mit dem Einfrieren. Du könntest sogar versuchen, ihn auszurollen und dann, auf Butterbrotpapier gelegt, zusammengerollt einzufrieren. Man kann ja im Prinzip alles strudeln, was einem in die Finger kommt.
Oder du machst die halbe Menge. In Butter aufgebraten schmeckt der Strudel sicherlich am nächsten Tag auch gut, bei uns ist nur einfach nichts übrig geblieben (es ist auch kein üppiges Essen).
Woran liegt das, dass du nicht mehr essen magst?
Lavandula, ja, berichte dann mal
Oder du machst die halbe Menge. In Butter aufgebraten schmeckt der Strudel sicherlich am nächsten Tag auch gut, bei uns ist nur einfach nichts übrig geblieben (es ist auch kein üppiges Essen).
Woran liegt das, dass du nicht mehr essen magst?
Lavandula, ja, berichte dann mal

10.11.22, 22:59
13.11.22, 21:51
Weiß nicht, ob dir das Appetit macht - wir hatten heute mit Spitzkohl gepimpte Käsespätzle. So lecker!
13.11.22, 22:54
ich hab von der Schwiegermutter eine Bratreine geerbt. ist eher im bayrischen Sprachgebrauch angesiedelt der Begriff, wir in Franken sagen eher Tiegel dazu.
Gudrune, erzähl doch mal was zu deinem Yorkshire Pudding. sowas hab ich bisher weder gekocht, geschweige denn zu essen bekommen. da hast du mich neugierig gemacht.
Gudrune, erzähl doch mal was zu deinem Yorkshire Pudding. sowas hab ich bisher weder gekocht, geschweige denn zu essen bekommen. da hast du mich neugierig gemacht.
Wer früh aufstihd frißt si orm
Wer lang lingbläbt steggt schö worm
Lady Prunella
13.11.22, 23:15
Julchen, Dein Kürbisstrudel-Rezept werde ich ausprobieren, liest sich gut. Geht auch Butternut-Kürbis ?
Bratreine scheint mir ein Bräter mit Deckel zu sein, der für diesen Strudel aber nicht zum Einsatz kommt.
Bratreine scheint mir ein Bräter mit Deckel zu sein, der für diesen Strudel aber nicht zum Einsatz kommt.
Grüße von
Barbara aus NRW
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